Gepida – Die Legende Die Geschichte der Gepiden

Die historische Überlieferung beschreibt die Gepiden als einen altgermanischen Stamm, der hauptsächlich im östlichen Raum zwischen dem 2. und 7. Jahrhundert siedelte. Die am ältesten datierten archäologischen Schatzfunde und Gräberfelder weisen auf das Gebiet östlich von Siebenbürgen und auf das ungarische Tiefland hin. Der Gepide gehörte zum nordischen Typus, der

über die Jahrhunderte hinweg aufgrund der überaus harten Lebensbedingungen eine außerordentliche Robustheit entwickelte.

Er zeichnete sich besonders durch seine Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit aus. Das Volk der Gepiden stammte von den Goten ab und sprach sehr wahrscheinlich auch die gleiche Sprache der bekannten Ostgermanen. Gesiedelt wurde vornehmlich im Stammesverband in Dorfgemeinschaften, trotzdem fühlten sich die Gepiden untereinander als gemeinsames Volk stark

verbunden. Das Machtzentrum der Gepiden bildete eine demokratische Volksversammlung, die sich aus den waffenfähigen Männern aller Stämme zusammensetzte. Ein König wurde nur in Krisenzeiten gewählt, sein Sitz war später die Königsstadt Sirmium. In vielen Kriegen siegreich musste das Volk sich trotzdem den in dieser Zeit vorherrschenden Hunnen unterwerfen.

Die Gepiden schafften es aber weiterhin, ihre stolze Identität zu bewahren. Historische Überlieferungen besagen, dass der König der Gepiden einflussreicher Berater des Hunnenkönigs Attila war und die Gepiden-Krieger die schlagkräftigste Truppe

innerhalb der Hunnenarmee bildeten.

Nach Attilas Tot erlebte die Ära der Gepiden ihren Höhepunkt. Sie eroberten viele Siedlungsgebiete, wurden vom oströmischen Reich anerkannt und pflegten einflussreiche Handelsbeziehungen zum byzantinischen Kaiser. Das Ende der Gepiden kam

nach einem fast 30 Jahre andauernden Krieg mit den Volk der Longobarden. Durch den jahrelangen Krieg stark geschwächt unterlag die Armee der Gepiden in der finalen Entscheidungsschlacht. Neue Völker besiedelten das Gepidenreich und trugen

so zu dessen endgültiger Auflösung bei.

 

Gepida – Die Gegenwart

Die Erinnerung an die Gepiden lebt bis in die heutige Zeit weiter. Sie steckt nicht nur in den

unzähligen archäologischen Funden sondern auch in jedem unserer Fahrräder. Wie damals

die Gepiden beweist auch unsere Modellpalette stets ihre Robustheit und Beständigkeit.

Nicht zuletzt aus diesem Grund tragen die Fahrräder auch die Namen der Könige, Götter

und Städte der damaligen Epoche. Gepida überzeugt mit guter Qualität und

ausgezeichnetem Preis-Leistungsverhältnis. Das zeigen wir gerne auf allen

wichtigen Messen weltweit, gerne auch Ihnen persönlich.


31 10:15:09 JAN 17/